Samstag, 24. April 2010

Auch mehr als zwei Monate nach der Operation "Muschtarak" ist deren Erfolg kaum abzuschätzen


War es eine Medien-Offensive, oder ein wirklicher militärischer Erfolg? Die Frage stellt sich nicht zum esten Mal. Zwei Monate ist es her, dass die Operation Muschtarak für erfolgreich beendet erklärt wurde. Alles andere seien nur noch Nachjustierungen. Doch letztlich war schnell klar, dass der Erfolg der Operation davon abhängt, was nach der Eroberung des Gebietes in der Helmand-Provinz investiert wird. Sowohl militärisch, wirtschaftlich und politisch. Die bisherigen Erfolge bezeichneten regionale Beobachter schon als "Hype".  Im Gegensatz dazu steht der Anspruch den NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Anfang April in einem Interview formulierte:
What is your comment on the situation in Afghanistan and the operation “Mushtarak”, carried out jointly by NATO forces and the Afghan army?
Operation Moshtarak is an illustration of our new approach in Afghanistan.  The operation was launched by President Karzai personally.  We not only have additional international troops, but Afghan National Security Forces playing a key role in securing the area and holding the ground.  Moreover, the operation combines military activities with the implementation of several governance and development projects.  We will use the momentum created by Operation Moshtarak to expand this population-centric approach in other regions of Afghanistan.  While future operations might differ in scope, they will follow a similar model to Operation Moshtarak and involve similar components of security, governance and development.

Ein france24-Bericht vom 13. April beschäftigt sich mit der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Gebiet rund um Marjah. Hat mit der Operation wirklich eine strategische und vor allem erfolgreiche Umorientierung begonnen?

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