Montag, 21. Dezember 2009

Syrisch-libanesische Beziehungen trotz Damaskus-Besuch weiter schwierig - Angriff auf syrische Arbeiter im Libanon fordert einen Toten


Eigentlich sehen die meisten politischen Beobachter den Besuch von Saas Hariri als Wendepunkt in den syrisch-libanesischen Beziehungen. Syriens Präsident Bashir Al-Assad empfing den libanesischen Premierminister zu einem zweitägigen Besuch in Damaskus. Damit öffnete sich der pro-westliche und als Gegenspieler zur Hisbullah agierende Hariri dem einflussreichen Nachbarn. Nicht nur Fragen des syrischen Einflusses im Nachbarland standen auf der Tagesordnung, sondern auch die genaue Festlegung des Grenzverlaufs und die Entwaffnung von Palästinensern in libanesischen Flüchtlingslagern.

Hier die Meinung des iranischen und eher pro-syrischen PressTV:



Doch dann heute diese Meldung:

Im Norden des Libanon wurde ein Bus mit syrischen Arbeitern beschossen. Dabei starb ein Mann. Mitglieder von der Partei Hariris sagten, der Angriff zielte auf die Verschlechterung der gerade erst begonnenen Beziehungen. Hintergründe zu der Tat wurden nicht veröffentlicht. Es bleibt abzuwarten, inwiefern dieser Zwischenfall den gesamten politischen Prozess in der Region zurückwirft, oder die positiven Zeichen bestehen bleiben und die Chacne auf eine Annäherung bieten.

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